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Silber-Trading

Silberpreis 2012 – Chartanalyse

QE3 wo bleibst Du? Ben Bernanke versteht es derzeit, die Märkte zu enttäuschen. Der Chef der US-Notenbank stellt aktuell keine weitere Lockerung der Geldpolitik in Aussicht. Die Börsen und damit auch die Rohstoffmärkte zeigen sich beleidigt. Wo geht es jetzt hin mit dem Silberpreis?

Für die US-Notenbank ist es ein Ritt auf der Rasierklinge. Einerseits darf man den Geldstrom jetzt nicht versiegen lassen, um eine Kreditklemme und Liquiditätsengpässe zu vermeiden. Andererseits muss man langsam vorsichtig mit dem Drucken weiteren billigen Geldes sein. Denn gelingt es nicht, die frischen Scheine rechtzeitig wieder einzusammeln, droht eine Hyperinflation. Vor demselben Problem steht derzeit die EZB, deren neuer Chef Mario Draghi ebenfalls kaum noch Grenzen kennt, wenn es um das Drucken frischer Euro-Scheine geht. Mit nicht weniger als 1 Billion Euro hat er in kurzen Abständen die Märkte geflutet. Doch auch hier ist Vorsicht angebracht, denn so langsam fürchtet man sich auch in der Eurozone und ganz besonders in Deutschland vor den Auswirkungen einer Inflation, die wir aktuell schon an den Rohstoffmärkten (vor allem an der Tanksäule) zu spüren bekommen. So war es also für Obama langsam Zeit einzulenken, denn wenn im Wahljahr die Gallone die Marke von 4 US-Dollar erreicht, hat das im Land der unbegrenzten Möglichkeiten und kilometerlangen Verkehrswege verheerende Auswirkungen auf den Wahlausgang. Also nimmt man kurzerhand lieber in Kauf, dass die Aktienmärkte einen Rücksetzer erleiden, was saisonal bedingt sowieso langsam fällig wird, und stärkt den Dollar, indem man von einem weiteren Fluten des Marktes mit frischem Geld erst mal absieht. Die Folge: Der Dollar legt an Wert zu – Gold, Silber und Öl gehen in den Keller. Das Konzept von Obama ist aufgegangen.

Silber – wie geht es weiter?

Die Analyse aus dem Wochenchart zeigt deutlich, dass Silber zusammen mit seinem goldenen Bruder deutlich unter die Räder gekommen ist – durch die Aussagen beim FOMC-Meeting, die vorerst kein QE3 in Aussicht stellen. Doch noch ist kein Grund zur Panik angesagt.

Silber – Wochenchart

Silber - Preisentwicklung 2012

Silber - Preisentwicklung 2012

Der übergeordnete Aufwärtstrend, der seit 2008 besteht, ist noch intakt. Daher tut dem überhitzten Silbermarkt diese Korrektur ganz gut. Auf Tagesbasis befinden wir uns noch immer in einem Abwärtstrend, mit Höchstständen bei 49,71, 44, 31 und 37,53. Ein Rücklauf bis zur Marke von 26,16 wäre jetzt nicht nur denkbar, sondern auch wahrscheinlich. Hier wartet eine kräftige Unterstützung auf den Silberpreis, an der er schon zweimal in Folge abgeprallt ist. Unterschreitet der Silberpreis diese Marke nachhaltig (mit mindestens einer Tageskerze), ist mit weiteren Abverkäufen in Richtung in Richtung 17,95 zu rechnen, wo die nächste stärkere Unterstützung wartet. Short-Positionen können mit engem Stop ab der Marke von 33,41 aufgebaut werden. Wer lieber den nächsten Long-Einstieg sucht,  wartet bis zur Kreuzunterstützung bei 26,16, ob diese Marke hält. Ab da kann mit dem Aufbau von Long-Positionen und dem Kauf von physischem Silber begonnen werden. Traden Sie Silber mit dem Metatrader 4 und AVAFX.

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